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rund um das Bio Hotel Mattlihüs

Immer Höher, immer Weiter? Von Stillen Wegen, einsamen Gipfel und Wanderungen für die Seele

Immer Höher, immer Weiter? Von Stillen Wegen, einsamen Gipfel und Wanderungen für die Seele

Wo man um unser Mattlihüs noch Ruhe findet....

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Kennen wir das nicht alle? An schönen Wochenenden und während der Ferientage sind die Berge manchmal etwas überfüllt. Stille und Beschaulichkeit findet man dann oftmals nur schwer. Sucht man Geselligkeit und die Aktivität in der Gruppe, ist ein gut besuchter Gipfel auch nicht verkehrt. Sucht man jedoch die Einsamkeit, sind einem Gehzeit und Gipfelkreuz gleichgültig und die Gelegenheit einmal tief durchzuatmen und die Gedanken schweifen zu lassen, braucht es einen anderen Weg.

Denn das Gehen und Wandern, die ursprünglichste Bewegungsform des Menschen, kann eine Form der Glückssuche sein. Wer geht, kommt ins Sinnieren und läuft durch seine eigene Denklandschaft. Jeder Schritt draußen ist Balsam für Seele, Geist und Körper. Auf einsamen Wegen finden wir im Rhythmus unserer Schritte den Kontakt zur Natur - und zu unserem Ich. Unsere Gedanken passen sich der Geschwindigkeit unserer Schritten an, unsere Seele nimmt ihre Umgebung intensiv auf, wir werden achtsamer für dass, was um uns herum geschieht. Im Stillen wandern, bei sich selbst ankommen und zur Ruhe kommen, dieses Bedürfnis haben immer mehr Menschen. Denn jenseits von Worten kann man die Natur unvermittelt auf sich einwirken lassen.

Das Allgäu ist für mich der Innbegriff an Freiraum. Auch wenn es in den Sommermonaten mancherorts einmal etwas turbulenter zugeht, gibt es immer die Möglichkeit, Einsamkeit und Stille zu finden. Zwar liegen einsame Wege manchmal etwas im Verborgenen, doch lohnt es sich, nach ihnen zu suchen.  Da wir schon deutlich mehr Zeit zum suchen hatten, haben wir unsere Gedanken schweifen lassen und über Wege nachgedacht, die zum langsamen, ruhigen und stillen wandern einladen.

 

Das „Türle“ und der Engeratsgundsee oberhalb des Hintersteiner Tales laden zum verträumten Bergsteigen ein. Der Ausgangspunkt dieser Tour ist der Wanderparkplatz in Hinterstein. Von hier geht’s weiter in Richtung Giebelhaus. Ein paar hundert Meter, nachdem man Hinterstein hinter sich gelassen hat, geht es über eine Brücke über die Ostrach. Direkt nach der Brücke weist die Beschilderung nach links in Richtung Mösle Alp. Zunächst führt der Weg in der Ebene, über die Vorsässwiesen, parallel zur Ostrach. Anschließend geht es kurvig und steil empor. Auf 1134 m ist die Mösle Alpe erreicht. Der Weg führt nun nach links, ohne viel an Höhe zu gewinnen, am Berg entlang. Auf der gegenüber liegenden Seite des Tals erkennt man den Aufstieg zum im Sommer leider vielbesuchten Schrecksee. Weiter geht’s aufwärts durch einen wunderschönen Bergwald, der zum Durchatmen und Waldbaden einlädt, bis man die Untere Nickenalpe erreicht. Im Hochsommer weidet hier das Jungvieh und die Alpenrosen stehen in voller Blütenpracht. Nach der Alpe, durch einen kleinen Laubwald hindurch, öffnet sich dem aufmerksamen Wanderer ein verträumtes Hochtal. Mehrfach quert man den von oben herab rauschenden Tosenbach, bis zur oberen Nickenalpe, auf etwa 1900m erreicht man schließlich das sogenannte „Türle“. Durch das Türle, eine kleine Felsscharte, kann man bereits zum wunderschönen Engeratsgundsee spähen. Linker Hand thront der Hochvogel mit seiner markanten Silhouette. Nach einigen Kehren gelangt man an den See, an dem es sich hervorragend verweilen lässt. Hier oben weht immer ein angenehmes Lüftchen um die Nasenspitze, welches einen die Sommerhitze vergessen lässt. Genießen Sie die Ruhe und das Bergpanorama in vollen Zügen, bevor Sie über die Gundelsalpe zur Käseralpe absteigen. Zunächst über einen felsigen, stufigen Weg, dann wieder sanft über Wiesen, geht es weiter hinab in Richtung Schwarzenberghaus. Von hier geht es noch einmal durch einen Mischwald entspannt hinunter zur Ostrach und nach Hinterstein.


Ein wunderschöner Ort zum Entspannen und die Natur genießen, ist für mich der kleine „Hausberg“ der Gemeinde Faistenoy, am Grüntensee. Im Winter gibt es hier einen kleinen Skilift, den Elleglift. Den Rest des Jahres kann man diesen kleinen Berg leicht hinauf spazieren und auf seinem Rücken flanieren. Direkt vom Parkplatz geht es über einen Wiesenpfad hinauf auf das Berglein. Es führt ein verträumt gewundenes Pfädchen auf dem Berg-Rücken entlang. Wiesen und Wäldchen wechseln sich ab, meist grast eine kleine Herde Jungvieh am Wegesrand. Und setzt man sich auf einen Baumstumpf am Rande einer der Wiesen, hat man einen wunderschönen Blick auf die Berge, sogar die Zugspitze kann man in der Ferne bestaunen, und den funkelnden Grüntensee am Fuße des Bergchens. Der Grüntensee wurde in den letzten Jahren immer weiter renaturiert und hat sich mittlerweile zu einem wunderschönen Rückzugsgebiet für Wasservögel und Biber entwickelt. Dies lässt sich vor allem von oben bewundern. Ich habe hier schon ganze Nachmittage verbracht, mich mit einem Buch auf die Wiese gelegt, oder meine Gedanken schweifen lassen. Für mich ist dieses kleine Bergchen eines der schönsten Aussichtspunkte. Man kann auch eine kleine Runde spazieren, zu Beginn am Parkplatz rechts bleiben und entlang eines kleinen Bächleins, den zunächst asphaltierten, dann geschotterten Forstweg hinauf zu spazieren. Dieser führt in ein wunderschönes duftendes Waldstückchen, dass einem immer wieder wunderschöne Ausblicke in die Landschaft um Oy-Mittelberg gewährt. Irgendwann gabelt sich der Weg im Wald, dann hat man die Wahl den Rücken des Bergleins zurück zu spazieren, oder man folgt dem Forstweg immer weiter, durch verschlafene kleine Weiler, entlang nach Heu und Kräutern duftender Wiesen, bis man auf der rechten Seite den imposanten Rottachspeicher unter sich glitzern sieht. Dieser ist vor allem im Abendrot eine wahre Augenfreude. Dieser Weg eignet sich auch ganz besonders für eine Radtour.

 

 

Grenzwanderung von Rehbach übers Höllental bis ins Himmelreich. Der Ausgangspunkt ist der Parkplatz direkt gegenüber der Tankstelle in Schattwald. Von hier folgt man den Wegweisern nach Rehbach und kommt auf halbem Wege, links abbiegend, am wunderschönen Moorweiher „Floschen“. Im Mooreweiher Floschen kann man die Beine abkühlen und wieder wanderfit machen, oder in diesem schönen Naturweiher auch gleich eine Runde schwimmen. Ein Moorbad hilft bekanntlich bei vielen Beschwerden und Zipperlein, außerdem ist es gut für die Haut. Die Umgebung mit den schönen Almwiesen, den weidenden Kühen und der herrlichen Aussicht wiederum ist wunderbar wohltuend für die Seele. Hinter der Gaststätte Rehbach führt ein kleiner geheimer Weg durch den Wald, zu den "Schleierfällen" mit einer kleinen Grotte. Von Rehbach führt Sie der Wanderweg weiter über die Kalbelehof Alpe und die Scheidbachalpe, immer entlang der erfrischenden Vils durch das Vilstal in Richtung Pfronten. Fleißige Wanderer können bis zur Bärenmoosalpe, eine kleine wildromantisch gelegene Viehalpe fernab von Massentourismus und Trubel, und weiter hinauf bis ins Himmelreich am Kienberg wandern. Diese Tour eignet sich auch ganz besonders für einen wunderschönen Mountainbike-Ausflug. Hierbei lohnt sich die Abfahrt über das Tannheimer Tal, denn in Grän wartet der Haldensee, indem sich immer eine kleine Abkühlung lohnt.


Die mystischen Geratser Wasserfällen bei Rettenberg, sind nicht sehr bekannt und liegen mitten im Wald, gut versteckt. Dies ist wahrlich ein magischer Ort mit erhöhter natürlicher Energie. Ich habe zu Anfang etwas gebraucht sie zu finden, wurde dann aber völlig in den Bann geschlagen. Im Wald kurz hinter Gerats, fließen die zwei Bäche - der "Kranzegger Bach" und die "Geratser Ach" - zusammen. Der Kranzegger Bach fällt über eine etwa 6 Meter hohe Mauer in die Tiefe und die Geratser Ach bahnt sich ihren Weg bergab in mehreren kleinen Stufen. Über den Rottachspeicher geht es über eine kurvenreiche enge Straße nach Vorderburg und weiter bis den kleinen Weiler Gerats. Hier gibt es einen kleinen Parkplatz, bei dem die Wasserfälle bereits ausgeschildert sind. Zunächst wandert man circa eine halbe Stunde über saftig grüne Wiesen, diese sind Teil des sagenumwobenen Emmereiser Moors, ein wunderschönes Moorgebiet am Fuße des Grüntens, eingebettet zwischen den schmucken Ortschaften Vorderburg, Emmereis und Reichen. Auch dieses lohnt es sich zu erwandern. Da es wenig bekannt ist, aber botanisch viel zu bieten hat, ist es der ideale Ort um einen Spaziergang zu machen bei dem man die Welt um sich herum völlig vergessen kann. Übrigens: Der Gasthof Hirsch der Gemeinde Vorderburg wurde von der emsigen Dorfgemeinschaft in vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit liebevoll renoviert und ist nun in Händen der stolzen Dörfler. Neben einer tollen Wirtschaft hat auch der Dorfladen die Räumlichkeiten der alten Dorfwirtschaft bezogen. Käse, Wurst, Bier und Backwaren sind alle aus der Region!

Die Lechauen in Reutte sind ein weiterer Tipp, den ich Ihnen ans Herz legen kann. Zwar sind diese nicht ganz so unbekannt, jedoch sind sie wunderschön und es lässt sich hervorragend die Seele baumeln am kühlen, türkisblauen Lech. Besonders in der Gegend um Forchach ist der ursprüngliche Flusslauf des Lechs noch besonders gut zu bestaunen. Auf ausgedehnten Schotterbänken kann man verträumt nach Schwemmholz suchen und die Auwälder vibrieren schier von Vogelgesängen. Zudem findet man hier am Fluss immer eine willkommene Abkühlung, kann seine Zehen ins Wasser tunken und barfuss durch die Landschaft flanieren. Parken Sie im Ortszentrum von Forchach und folgen Sie der Schwarzen Beschilderung mit weißem L, die den Lechweg ausschildert. Zunächst geht es über eine mehr als 100 Jahre alte Hängebrücke, über den Lech. Auf der anderen Seite wandert man entlang der Auwälder und Wiesen talaufwärts. Über Weißenbach und Höfen geht es weiter bis nach Lechaschau und Pflach. In Pflach erhebt sich ein Vogelbeobachtungsturm über den Lech. Für die Strecke durch die Lechauen braucht man gute 4 Stunden. Reutte verfügt über eine sehr gute Busverbindung, sodass man zurück nach Forchach gut mit dem Bus kommt. Aber es geht natürlich auch anders herum. Parken Sie im Ortszentrum von Pflach, spazieren Sie gemütlich zum Vogelbeobachtungsturm und weiter bis zum Ufer des Lech und lassen Sie sich dann einfach treiben, soweit die Füße tragen. Es lohnt sich an diesem herrlichen Ort die Zeit zu vergessen und sich einfach in der Natur zu verlieren. In Weissbach liegt direkt am Lech ein Baggersee, an dem man auch herrlich Baden kann. 

 

Direkt in Oberjoch eignen sich vor allem der Ornach, der Spieser und das Wertacher Hörnle für eine stille Wanderung. Dieser kleine unscheinbar wirkende Berg, ist leicht zu erklimmen und besticht auf seinem Gipfel mit einem wunderschönen Plateau und einer atemberaubenden Fernsicht. Hier kann man es sich gut gehen lassen. Ausgangspunkt ist der Parkplatz in der Ortsmitte von Oberjoch, von hier quert man über den Kreisverkehr auf die andere Ortsseite von Oberjoch und läuft. Hinter dem Kinderhotel führt ein kleiner Wanderweg, über den Aussichtspunkt „Ifenblick“ hinauf zur Hirschalpe. Durch dichten Wald, oberhalb eines hohen Wasserfalls, vorbei am Hirschbach, geht es bergauf, bis zur Kuppe des kleinen Hirschbergs. Hier bietet sich dem Auge ein fantastischer Tiefblick. Vom kleinen Hirschberg geht es weiter, über die Klankhütte bis zum dahinter liegenden Spieser. Über einen breiten Schotterweg geht es weiter über eine idyllische Almfläche mit zahlreichen verstreut liegenden Heustadeln. Am tiefsten Punkt dieser Almwiese hält man sich rechts und quert einen kleinen Bach, der dazu einlädt, kurz die Schuhe auszuziehen, eine kleine Pause einzulegen und die herrliche Atmosphäre zu genießen. Auf der anderen Seite eines kleinen Waldstücks erstreckt sich ein reizvolles Hochmoorgebiet. Vom Spieser zieht sich dieses wunderschöne Hochmoor bis zum Wertacher Hörnle. Hier oben etwas versteckt, liegt auch der Hörnle See. Der Hörnle See - ein See wie ein verlandeter Krater. Um den See herum erstreckt sich eine bezaubernde florale Vielfalt und einer natürlichen Schilflandschaft. Unzählige seltene Blumen und Schmetterlinge gibt es zu bestaunen. Hier ist der perfekte Ort um sich nieder zu lassen und die Seele baumeln zu lassen. Knapp unterhalb vom Hörnle See liegt die Schnitzlertal-Alpe, eine kleine, feine Vieh-Alpe, die nicht jeder kennt und der ideale Ort für eine leckere Brotzeit ist. Von hier geht es über die Buchelalpe nach Unterjoch hinab.

Der Eintritt in das Tal der Sinne bei Füssen erfolgt vom Parkplatz am Eisstadion. Dies ist der ideale Ausgangspunkt um das Tal zu erkunden. Nun geht es durch einen engen Eingang, umhüllt von mystisch anmutenden Felsen nach Bas Faulenbach. Hier findet man eine riesige Parkanlage, ein wahres Naturerlebnis für Körper und Seele, dass dazu einlädt, die Schuhe auszuziehen und Barfuss über den „Pfad der Sinne“, einem Barfußpfad, entlang zu schweben. Hier, im Landschaftsschutzgebiet zwischen Lech und Alatsee, setzt man schon lange auf sanften Naturgenuss, Erholung und Regeneration. Ein kleiner Bach, der durch den Park plätschert, lädt dazu ein, die Zehen zu erfrischen und die Gedanken schweifen zu lassen. Die weichen, großen Wiesen, entlang des Weges laden Genießer dazu ein, sich ein Plätzchen zu suchen, zu entspannen und den Klängen der Natur zu lauschen. Denn entlang der drei Seen Obersee, Mittersee und dem mystischen Alatsee tummeln sich zahlreiche Vögel. Der Alatsee – auch bekannt als der blutende See, beherrscht von Geistern, seltsamen Kreaturen, den Nazis und Goldsuchern. Uralte Sagen erzählen von mystischen Fabelwesen die dort in den Berghängen hausen. Aber auch vom Salobergeist der dort herum geistern soll, so wie eine weiße Frau und der Schlüsselmönch von Faulenbach. Auch Zwerge sollen dort ihr Unwesen treiben und Menschen Gold versprechen. Aufgrund der Lage des Sees in einer engen Schlucht ergeben sich häufig starke Windströmungen, die zu Verwachsungen und Verkrüppelungen an Bäumen führen. Dies wird von Esoterikern als Zeichen vorhandener Kraftlinien und -felder gedeutet. Ich habe diesen Ort immer als sehr entspannend wahrgenommen. Es ist wie eine kleine Stille Oase. Gerade wenn die ersten bunten Blätter fallen, ist es einfach paradiesisch durch das Faulenbacher Tal, mit seinen verwunschenen Seen zu spazieren.

Halten Sie inne, geben Sie sich der Magie des Ortes hin, Atmen Sie tief durch, schweifen Sie mit weichem Blick die Landschaft entlang. Bleiben Sie einige Minuten in der Ruhe und rund um Sie herum nehmen Sie nach und nach Bewegung wahr. Neugierige Schwebefliegen tanzen um Sie herum, Hummeln bahnen sich ihren Weg über Almwiesen, Salamander tummeln sich an Bachläufen. Da und dort bringt der Luftzug ein Blatt zum Tanzen. Der Ort umfängt Sie und Sie werden Teil des Ortes. Das «Etwas» wird spürbarer Teil von Ihnen und für einen Moment fühlen Sie sich eins mit ihm. Ein kleiner Kraftplatz, wo sich Wanderweg und Bach kreuzen, ein kleiner Moorsee oder Aussichtspunkt, an dem man verweilen möchte. Ein Ort, wie es unzählige gibt. Ein beseelter Ort dazu. So oder ähnlich kann sich ein Moment an einem Kraftort abspielen. Genießen Sie Ihren Aufenthalt in unserem Biohotel Mattlihüs und gönnen Sie sich die Zeit, einmal auf stillen Wegen wandern zu gehen.

Sicherheitsaspekte und Naturschutz

Was generell in den Bergen gilt, ist bei abgelegenen Routen noch wichtiger. Es sollte immer jemand informiert sein, wo man unterwegs ist.

Gerade in menschenleeren Idyllen ist es wichtig der Natur Vorrang zu gewähren. Versuchen Sie Ihren Fußabdruck so klein wie möglich zu halten, lassen Sie nichts liegen und helfen Sie dabei, die Schönheit der natürlichen Kraftorte im Allgäu zu bewahren. Wildtiere finden heutzutage kaum noch Rückzugsräume. Deshalb unbedingt respektieren. Des Weiteren sollten Sie sich insbesondere auf Stillen Wegen so leise wie möglich verhalten, die Tiere in Ruhe lassen und auch auf die Flora achtgeben. Nicht nur im Sinne der Natur, sondern auch in Ihrem eigenen Sinn, denn nur so kann sich die Energie dieser Orte in ihrem Herzen und Ihrer Seele entfalten. 

 

Die Heilkraft der Bäume – etwas großem auf der Spur

Neu in unserem Biohotel Mattlihüs – Achtsames, absichtsloses Eintauchen in die Waldatmosphäre – Alle Sinne öffnen sich weit, der Geist driftet auf angenehme Weise in das tiefe beruhigende Grün des Waldes.

Ganz im Sinne einer fernöstlichen Tradition „»Shinrin Yoku«, das ist japanisch und  bedeutet so viel wie: »Baden in der Waldluft«, tauchen unsere Gäste ganz ein in die wunderbare Natur des Waldes.

Als Holz 100 Biohotel ist uns die Heilkraft der Bäume nicht fremd. Es braucht im Leben die ruhigen Stunden in der Natur, das Innehalten und stille Schauen. Genau diese Erfahrung gelingt im Wald, unter freiem Himmel. Bäume gelten seit jeher als Tankstelle für die Seele. Der leise, dunkle Wald: Er verspricht Ruhe, Genesung, inneren Frieden. Er gilt als Ort der Sehnsucht und der Kontemplation. Bereits unsere Ahnen kannten diese Heilkräfte sehr gut. Es gab heilige Haine von Eichen, Buchen sowie Kastanien. In diese Haine kamen kranke Menschen, um ihre Gesundheit zu fördern, und Menschen in einer schwierigen Situation legten sich unter mächtigen  Ästen nieder, um in einem Traum die Antworten auf ihre Fragen zu finden. So hat jeder Baum eine unterschiedliche Frequenz und Ausstrahlung. Die Eiche beispielsweise hat eine mächtige starke Energie, die Zirbe eine filigrane beruhigende Ausstrahlung.

Unsere Waldbademeisterin Gabriele Klug nimmt unsere Gäste mit, zu einer ganz ursprünglichen, unverfälschten und natürlichen Wanderung. Ab sofort können unsere Gäste eintauchen in Farne, Moos und Wurzelwerk. Im Wald erlebt man eine angenehm feuchte und kühle Atmosphäre, es riecht würzig, das Licht schimmert, die Luft ist klar, die Wipfel der Bäume wiegen sich im Wind und er Boden federt unter den Füßen. Eine wunderbare einhüllende Stille umgibt uns. Lauschen wir genau, beginnen sich die leisen Töne der Natur in uns zu entfalten. Wir öffnen unsere Ohren für Geräusche des Waldes, unsere Augen werden verwöhnt mit Grün in allen Variationen und wir schmecken die frische Luft oder sogar den Tau an den Blättern.

Das hat einen wunderbaren Effekt auf den Körper, den Geist und die Seele. Denn bereits der Anblick eines Waldes senkt unsere Stresshormone, hebt unsere Laune und sorgt für ein inneres Gleichgewicht. Die Natur lenkt uns ab vor Kummer und Alltagssorgen und lässt uns zu uns selbst zurück finden.

Gabriele Klug ist unsere Fachexpertin für Gehmeditation, Achtsamkeit und Heilströmen "JIN SHIN JYUTSU":

Es dauert oft Jahre bis sich negative Gefühle als Krankheit auswirken...Angst, Zorn Trauer beeinträchtigen die Organe und sind Ursachen für Energieblockaden.

Für viele Menschen gelten Gereiztheit oder negative Gefühle nicht als Krankheit. Tatsächlich entsteht hier der Beginn einer Krankheit.

 Jin Shin Jyutsu fördert die körperliche und geistige Gesundheit

- negative Gedankenmuster lösen sich auf
- Sorge, Wut, Trauer, Angst werden harmonisiert
- Ihre  Ausstrahlung verbessert sich
- das Immunsystem gestärkt
- depressive Zustände verändern sich
- Kreislauf und Verdauung werden harmonisiert
- sie werden nachhaltig gelassener
- der Stoffwechsel wird harmonisiert
- alte Verhaltensmuster lösen sich auf
- der Körper geht in eine tiefe Entspannung und gleicht
- körperliche und seelische Störungen aus

Die entspannte Wirkung kann durch regelmäßige Anwendungen oder als Kur eine tiefgreifend und aufbauende Wirkung entfalten

"Tue Deinem Körper etwas Gutes, damit Deine Seele gerne in ihm wohnt".  ( Theresa v. Avila )

Sie möchten gerne während Ihres Aufenthaltes in unserem Biohotel Mattlihüs, einen Termin im Heilströmen, bei Gabriele Klug buchen?
Gerne können Sie sich hierzu individuell beraten lassen: 0049 (0) 175 24 38 135

 

 

Geomantische Wanderung - Werden Sie achtsam und spüren Sie die Natur, in unserem Biohotel Mattlihüs

Werden Sie achtsam und spüren Sie die Natur, in unserem Biohotel MattlihüsStill zu werden, braucht seine Zeit und den richtigen Ort - Das Biohotel Mattlihüs, fernab von Straßen und Lärm und umgeben von saftigen Allgäuer Bergwiesen, ist das ideale Versteck in den Bergen, um zurückzufinden zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit. Rückzug oder raus in die Natur – in unserem Haus auf 1.200 m Höhe, fällt es leicht, genau das zu tun, was der Seele gut tut – ob Rückzug oder raus in die Natur, hier können Sie den Alltag hinter sich lassen.

Wir möchten unseren Gästen in diesem Jahr eine ganz neue Sinneserfahrung vermitteln. Daher nehmen wir Sie ab Frühjahr 2018 mit, auf einen geomantischen Spaziergang und erkunden mit Ihnen Kraftplätze, rund um das Mattlihüs.

Auf dieser kleinen Wanderung, sollen Sie bewusst ihre Verbindung mit der Erde spüren lernen, dem lauschen, was sie in sich selbst hören und mit allen Sinnen ihre Umgebung spüren und aufnehmen. Wir lassen uns von der Erde führen und werden liebevoll getragen. Die tiefe Berührung und die Freude in der Natur helfen uns unser Herz zu öffnen und mit dem Herzen zu fühlen. Alexander Geißler, Hotelier und TAO-Geomantie Senior Master möchte für Sie, die Energie der Natur spürbar machen. Diese naturverbundene Wanderung befasst sich mit Themen wie: Spüre den Baum im Bergwald, Der Bergbach und die Energie des Wassers, Wasseradern, Erdverwerfungen, Schwarze Ströme, Hochspannungsleitungen und Funkmasten, sowie Geomantischen Linien und Kraftplätzen. Bei dieser ganz besonderen Wanderung geht es darum sich auf die Natur als lebendiges Wesen einzulassen und zu begreifen, dass der Mensch ein Teil der Natur selber ist.

Es braucht im Leben die ruhigen Stunden in der Natur, das Innehalten und stille Schauen. Wissen und Lernen werden besonders wertvoll, wenn sie an den Geheimnissen des Lebens rühren. Genau diese Erfahrung gelingt im Wald, unter freiem Himmel. Denn „Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen, wer ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit.“ (Hermann Hesse)

In dieser im Alltag oftmals kräftezehrenden und stressigen Zeit, brauchen wir Raum für Erdung, um Erfüllung und Glück im Leben, die nötige Balance zu finden. Schon ein kurzer Aufenthalt in der Natur senkt den Stress, hebt das Selbstbewusstsein und stärkt sogar messbar das Immunsystem. Der leise, dunkle Wald: Er verspricht Ruhe, Genesung, inneren Frieden. Er gilt als Ort der Sehnsucht und der Kontemplation. Heute entdecken wir die Heilkräfte der Bäume wieder. Bereits unsere Ahnen kannten diese Heilkräfte sehr gut. Es gab heilige Haine von Eichen, Buchen sowie Kastanien. In diese Haine kamen kranke Menschen, um ihre Gesundheit zu fördern, und Menschen in einer schwierigen Situation lagen sich unter mächtige Äste nieder, um in einem Traum die Antworten auf ihre Fragen und Ratschläge zu bekommen, wie ihre Probleme zu lösen sind. So hat jeder Baum eine unterschiedliche Frequenz und Ausstrahlung. Die Eiche beispielsweise hat eine mächtige starke Energie, die Zirbe eine filigrane beruhigende Ausstrahlung. So kannst Du die unterschiedlichen Gemüter der Bäume auch nutzen um Dein Energiefeld zu reinigen und zu stärken, indem Du Dich mit dem Baum verbindest. Einen wohltätigen Einfluss auf den Körper und die Seele hat schon der Aufenthalt in einem Wald selbst. So wie Germanen, Kelten und Slawen hielten alle alten Völker Europas die Wälder heilig. Ihre Heiligen Haine waren für sie natürlich gewachsene Tempel höherer Mächte, Zentren spiritueller Erfahrungen und Wohnorte heilkräftiger Pflanzen und Tiere. Der Baum im Wechsel der Jahreszeiten symbolisiert unsere eigene Lebensgeschichte vom Werden und Vergehen. Wir bezeichnen Menschen gerne als „stark wie ein Baum“, „gut verwurzelt“ oder „aus gutem Holz geschnitzt“. Vor allem aber stehen Bäume, im Gegensatz zu Tieren, aufrecht und bilden auf diese Weise, wie wir Menschen, eine gerade Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Das leise Gemurmel eines Bergbächleins, beruhigt uns und lässt und macht uns ausgeglichener. Wasser ist eins, wenn nicht das machtvollste Element der Erde und gleichzeitig der am häufigsten vorkommende Stoff. Deshalb wird es im Feng Shui gerne auch als Assistent eingesetzt, um das Qi, die positive Lebensenergie, anzukurbeln, zu leiten oder um negative Energie, Sat Qi, abzumildern. Es ist ein Element das sich in ständiger Bewegung und Veränderung befindet und sich der Umgebung sofort anpasst. Während Seen eher Energiespeicher darstellen, wirkt fließendes Wasser als Energiefluss. Wasser kann träge fließen, reißend sein, lebendig bewegt fließend. Je nach Intensität des Wasserflusses hat der Bergbach eine differenzierte Ausstrahlung. So wie das Meer stürmisch und aggressiv sein kann, aber auch sanft und paradiesisch beruhigend. Ein rauer Wasserfall hat eine aufbrausende Energie, während ein mäanderndes Bächlein beruhigend vor sich hinfließt. Wasser zieht das Qi, die natürliche feinstoffliche Energie an und transportiert diese.

Wasseradern, Erdverwerfungen, Schwarze Ströme Linien oder Kreuzungen erzeugen turbulente Energietornados und sind anregend für unser menschliches System und können allerhand durcheinanderbringen aber auch stark anregende wirken. Spüre hinein, wie sich z.B. eine Wasseraderkreuzung anfühlt. Hochspannungsleitung und Funkmasten - Kein natürliches Feld aber dennoch intensiv spürbar, wenn Du Dich in der Nähe aufhältst. Wir sind diesen Feldern täglich ausgesetzt und können uns nicht mehr entziehen. Deshalb sollten wir lernen, die Strahlung zu harmonisieren und unser eigenes Energiefeld darauf einzustimmen.

Geomantische Linien und Kraftplätze - Bereits die keltischen Völker im Alpenraum und auch die römischen Besatzer wußten die Macht der Geomantie nutzbar zu machen für römische Straßen, keltische Ritualplätze und Kommunikationslinien. Energie kann nicht vernichtet werden sondern bleibt solange bestehen und gespeichert, bis sie gewandelt wird. Deshalb sind sie bis heute spürbar, wenn man sich bewußt darauf einlässt.

Mit unserem neuen geomantischen Spaziergang möchten wir unseren Gästen die Augen öffnen, für die Schönheit im Detail, sie ermuntern die eigene Lebensgeschwindigkeit zu reduzieren und ihre Umgebung mit einem Mehr an Achtsamkeit wahrzunehmen um die Vielfalt unserer Region zu erfahren.

grove windflower
spring-crocus
meadow during spring in oberjoch
mountain stream in high moor oberjoch
marsh marigold high moor oberjoch
meltwater iseler
wild garlic in spring

Bergzeit im Frühling - Die Kraft der Natur darf gefühlt werden!

Ist der Frühling nicht die schönste Jahreszeit?

Wenn im Frühling in den Bergen die Natur zunächst ganz langsam aus ihrem Winterschlaf erwacht, liegt ein unverwechselbarer Duft in der Luft. Zarte Knospen verwandeln die Bergwiesen in ein prächtiges Blütenmeer, die ersten Frühlingskräuter, wie der Bärlauch, lassen uns die Region kulinarisch erschmecken und die Frühlingssonne kitzelt zärtlich unsere Nasenspitze.

Einen faszinierenden Kontrast zur Natur in den Tallagen, mit blütenreichen, Löwenzahnüberzogenen Almweisen, bilden die noch weißen Bergspitzen. Erreicht der Frühling schließlich die Wälder, fängt die Natur in den Bergen schier an, zu explodieren und in lichten Frühlingsgrün zu erstrahlen.

Frühling - das ist Zeit zum durchatmen, das ist die Zeit um Kraft zu tanken!

Im Frühling erwacht nicht nur die Natur zu neuem Leben, auch unsere Lebensgeister regen sich, wollen sich strecken und auf Entdeckungsreise gehen. Der Grund: mehr Licht erhöht unsere Aktivität. Mit der steigenden Lichtintensität werden vermehrt Serotonin und Dopamin ausgeschüttelt. Diese sorgen für ein allgemein besseres Befinden und bewirken eine leichte Euphorie. Wir bekommen also von Mutter Natur die perfekten Heilkräfte geboten, um unsere Frühjahrsmüdigkeit abzustreifen. Am schnellsten können wir unsere Frühjahrsmüdigkeit mit viel frischer Luft abschütteln.

Und wo gibt es die Beste Luft Bayerns? - Bei uns in Oberjoch. Dies belegen aktuelle Messwerte, die das Umweltbundesamt (UBA)

Schon Jean-Jacques Rousseau (frz. Schriftsteller) wusste: „Alle Menschen werden die Wahrnehmungen machen, dass man auf hohen Bergen, wo die Luft rein und dünn ist, freier atmet und sich körperlich leichter und geistig heiterer fühlt.“ - Genießen Sie fernab von Trubel, Hektik und Stress, ausgedehnte Spaziergänge und Wandertouren, unternehmen Sie die ersten Fahrrad- oder MTB-Touren oder tauchen Sie ein in actiongeladene Wildwasser-Abenteuer!

Besuchen Sie unser Biohotel Mattlihüs, in Oberjoch - Dein Kraftplatz im Allgäu!

Fühlen Sie den Frühling, atmen Sie glasklare Bergluft und genießen Sie die heilsame Energie der Berge. Tanken Sie Kraft bei einer kleinen Auszeit und nehmen Sie etwas von unserer alpinen Frühlingsenergie mit nach Hause!

geosaison2018

Auszeichnung der GeoSaison 2018

Das Reisemagazin GeoSaison wählt jedes Jahr die 100 besten Hotels in 10 verschiedenen Kategorien aus.

29 Juroren und internationalen Reiseexperten aus der Tourismus-, der Medien- und der Designbranche, teilen jedes Jahr ihren Erfahrungsschatz. Zum zwölften Mal haben sie Ihre Favoriten in zehn Kategorien gewählt, darunter Budget, am Meer, Food, Wellness und schließlich ihre favorisierten Traumziele in den Bergen. Das Auswahlkriterium: "Welches Haus würden Sie Freunden empfehlen?" Die Hotels mit den meisten Nennungen haben es ins Ranking geschafft. Am Ende hat jede Kategorie einen Sieger, die anderen Hotels teilen sich den Platz 2 und werden gleichermaßen ausgezeichnet.

Zu diesen Favoriten, aus insgesamt 100 Hotels, in 17 Ländern, gehört in diesem Jahr, unser Biohtel Mattlihüs, in Oberjoch! Damit gehören wir laut GeoSaison 2018, zu den zehn besten Berghotels in Europa.

Juror Ludwig Gruber, schreibt über uns:
"Es fällt leicht, im Vier-Sterne Biohotel" Mattlihüs, in Oberjoch "Deutschlands höchstgelegenem Bergdorf den Alltag hinter, richtiger: unter sich zu lassen. Auf 1200 Meter Höhe kann man im Winter trefflich Skifahren, gleich vor der Tür beginnt die Piste. Im Sommer ist das Wander- und Kletterrevier vom Iseler Sschauplatz von Gipfeltreffen. In den 14 Doppelzimmern, sieben Suiten und sechs Appartements sorgen mit naturreinem, mondphasen-geschlägertem, heimischem Zirbenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft und Lehmputz für bestes Klima und im Spa 'Vitalenergie' vereinen 'Vegetodynamik' und 'Chakra Balance' Massage mit Gesprächen."

 

Wir sagen: "wow", freuen uns riesig, dass wir in diesem Jahr eine Auszeichnung in der Kategorie Berge erhalten haben und bedanken uns herzlichst bei Herrn Gruber, für unsere Nominierung!

All unseren Gästen wünschen wir, dass sie ihren Alltag, bei uns im Biohotel Mattlihüs Oberjoch, hinter bzw. unter sich lassen können und hier bei uns Ihren Kraftplatz im Allgäu finden!

Oberjoch, mitten im Landschaftsschutzgebiet das Biohotel Mattlihüs
Mitten im Wandergebiet am Iseler, das Biohotel Mattlihüs im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen

Bauarbeiten mit der neuen Zufahrtsstraße abgeschlossen

Nach der Erneuerung der Bergbahnen in Oberjoch und dem Bau des neuen Wasser-Hochbehälters sind mit der Erneuerung der Zufahrtsstraße die Bauarbeiten um das Mattlihüs abgeschlossen. Wir freuen uns, dass unser Haus damit wieder zur idyllischen Ruhe zurückgekehrt ist.

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